Geflüchtete Minderjährige aus Griechenland aufnehmen – noch vor dem Winter!

Ariane Müller-Ressing, Vorstandsvorsitzende des AGDW e.V., hat Bundesinnenminister Horst Seehofer in einem offenen Brief aufgefordert, ein sofortiges Aufnahmeprogramm des Bundes für geflüchtete unbegleitete Minderjährige noch vor dem Winter zu starten.

Die katastrophalen Bedingungen unter denen Kinder und Jugendliche derzeit auf den griechischen Inseln leben müssten, widersprächen allen Regeln und Vorgaben nicht nur des Kinderschutzes, sondern der Menschlichkeit.
Frau Müller-Ressing verweist auf die große Erfahrung des AGDW e.V. im Umgang und der Begleitung von minderjährigen Flüchtlingen und beschreibt das hochqualifiziertes Hilfenetz und differenzierte Betreuungsangebot aus Jugendhilfe, medizinisch- und psychotherapeutischer Versorgung das hier vorhanden ist.
Umso beschämender sei es, Kinder und Jugendliche ohne familiären Anschluss physisch und psychisch gefährdet und verelenden zu sehen und den Hilferuf Griechenlands nicht zu hören. Sie schließt mit dem Appell: „Diese Kinder und Jugendlichen brauchen unsere Hilfe, nicht irgendwann – sondern Jetzt!“

Den gesamten offenen Brief von Frau Müller-Ressing können Sie hier als PDF herunterladen.


Auch der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg fordert in einer Pressemitteilung vom 17.12.2019 Soforthilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge von den griechischen Inseln.
Hier geht es zur Pressemitteilung des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg

Paritätische Jugendhilfeeinrichtungen beteiligen sich an der Kampagne  #Wir haben Platz
Die Kampagne des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ruft Träger der stationären Jugendhilfe auf, das noch vorhandene Platzangebot in den Einrichtungen für die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen anzubieten.

Auch die AGDW unterstützt als Mitglied im Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge diese Kampagne.

Mehr zur Kampagne #Wir haben Platz 


 
 

Für eine Welt, in der niemand fliehen muss!

Unter dem Motto „Zeit zu handeln! Für eine Welt, in der niemand fliehen muss!“ haben am 07. Dezember 2019 mehrere Hundert Menschen in der Stuttgarter Innenstadt demonstriert. Aufgerufen hatten mehr als 40 Organisationen, darunter auch die AGDW, sowie der Verein Seebrücke, Gewerkschaften, antimilitaristische und antikapitalistische Aktivisten, Fridays for Future Stuttgart und der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg.


 

Ausgezeichnet!

Mentoren für Jugendliche – MefJu, ein Projekt der AGDW, wurde für weitere 4 Jahre mit dem Qualitätssiegel Stuttgarter Patenprogramme ausgezeichnet!

Das Projekt MefJu wird seit vielen Jahren von der AGDW erfolgreich durchgeführt und von der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert. Stuttgarter Kinder und Jugendliche werden darin von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren in Einzelförderung unterstützt, um ihnen eine erfolgreiche Schullaufbahn und eine Ausbildung entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten zu ermöglichen.


 

Jahresveranstaltung 2019 des AGDW e. V.

Herzliche Einladung an die Freunde und UnterstützerInnen des AGDW e. V.!

Auch in diesem Jahr ist es dem Vorstand und der Geschäftsführung
der Arbeits Gemeinschaft für Die eine Welt ein Anliegen, für die
vielfältige Unterstützung, Begleitung und direkte Hilfe unserer Arbeit
für und mit Flüchtlingen und Migranten zu danken.

Wann: 28. Oktober 2019 um 18.30 Uhr

Wo: Freies Musikzentrum, Stuttgarter Straße 15, 70469 Stuttgart-Feuerbach

Programm:

  • Begrüßung und Dank – Vorstand AGDW e. V.
  • Grußwort von Herrn Pfarrer Joachim Schlecht
  • Theater Q-rage – Improvisationstheater
  • Rückblick auf das Jahr – Geschäftsführung AGDW e. V. 
  • Stehempfang

Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie kommen möchten!


 

Stuttgart knausert bei Bildung und sozialer Teilhabe!

Pressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg,
Kreisverband Stuttgart

Der PARITÄTISCHE, Kreisverband Stuttgart, reagiert entsetzt auf die „Grüne Liste“ (Haushaltsliste) der Landeshauptstadt.
Wichtige sozial- und jugendpolitische Maßnahmen wurden von den Verwaltungen im Sozial- und Jugendamt in ersten Gesprächen unterstützt, entsprechende Mitteilungsvorlagen geschrieben, mit der Politik in den Ausschüssen abgestimmt, … doch sie erscheinen nicht in der Haushaltsliste. Was läuft da schief?

Viele Haushaltsanträge kleinerer Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN bleiben auf der Strecke. Nicht berücksichtigt wurden Anträge der Präventionsarbeit in den Bereichen Sucht und Gewalt insbesondere für junge Menschen. Hier steigt der Bedarf stetig an und liegt deutlich über den angebotenen Möglichkeiten. Dagmar Preiß, Geschäftsführerin des Gesundheitsladen e.V.: „Für uns als Beratungsstelle ist es eine untragbare Situation, Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen keine zeitnahen Gesprächstermine anbieten zu können, wenn sie die erste große Hürde – nämlich die Kontaktaufnahme mit uns endlich geschafft haben.“

Bei anderen steht die Fortführung wichtiger, gewachsener Projekte – oft in Kooperation verschiedener Träger – auf dem Spiel. Beispielsweise die Arbeit der Fachberatungsstelle für Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche, die unter anderem Maßnahmen zur Gewaltprävention für jugendliche Gewalttäter bei Körperverletzungsdelikten und sexueller Gewalt anbieten. Dazu der Vorstandsvorsitzende der Sozialberatung, Eberhard Müller: „Wir benötigen eine solide Finanzierung unserer Angebote, die unter anderem Gewaltprävention an Schulen, als auch Handlungsalternativen für bereits auffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende umfasst.“

„Ganze Felder, besonders im Bereich Jugend, Bildung und Soziales fehlen im Haushaltsentwurf der Stadt“ so Judith Vowinkel, die Vorsitzende des PARITÄTISCHEN, Kreisverband Stuttgart. Betroffen sind nicht nur die Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN, sondern auch „die Ausweitung der Schulsozialarbeit, notwendige Kinderschutzmaßnahmen (insbesondere in den Flüchtlingsunterkünften), Mittel zur Gewaltprävention und für LSBTTIQ. Viel wird in die „Kinderfreundliche Kommune“ investiert, doch Pflichtaufgaben in diesem Bereich vernachlässigt.“

Der PARITÄTISCHE fordert eine deutliche Nachbesserung der „Grünen Liste“ in einem transparenten und kooperativen Verfahren unter Berücksichtigung des Subsidiaritätsprinzips.


 

Seenotrettung ist Völkerrecht

Der AGDW e.V. unterstützt den Aufruf für die Seenotrettung der Fachstelle Asyl.

Mit einer Postkarten-Aktion an den Ausschuss für Menschenrechte des Deutschen Bundestags möchten wir unserer
Forderung für eine Lösung für die Seenotrettung im Mittelmeer Nachdruck verleihen.

Weitere Informationen zu dem aktuellen Thema finden Sie unter:

Seenotrettung_Fachstelle-Asyl

Auch Sie können den Aufruf aktiv unterstützen, indem Sie die beigefügte Postkarte ergänzen und unterschreiben.

 

Seenotrettung_Postkarte

Sie können die Karte auch gerne in einer unserer Gemeinschaftsunterkünfte abholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte beachten Sie außerdem die Stellungnahme unseres Dachverbandes – Der Paritätische – zu der Thematik.

Seenotrettung_Paritätischer

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung.