Verabschiedung und offene Türen

Abschied Jama Maqsudi

Am 16.01.2018 verabschiedete sich Jama Maqsudi offiziell, im Rahmen eines festlichen Empfangs, von Kooperationspartnern und Weggefährten in den wohlverdienten Ruhestand.
Neben seiner langjährigen Tätigkeit für die AGDW als leitender Sozialarbeiter in Gemeinschaftsunterkünften, zuletzt in Stuttgart-Hofen, sowie als stellvertretender Geschäftsführer, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der AGDW, war und ist Jama Maqsudi unter anderem Mitglied im Internationalen Ausschuss der Stadt Stuttgart und Mitglied der Härtefallkommission des Landes Baden-Württemberg. Darüber hinaus engagiert er sich seit langem besonders für die Menschen in Afghanistan in dem von ihm gegründeten Deutsch-Afghanischen Flüchtlingshilfeverein e.V.

Tag der offenen Tür

Am Nachmittag desselben Tages wurden die Türen der neuen Geschäftsstelle in der Rotebühlstraße 63 für alle Interessierten geöffnet. Viele Besucherinnen und Besucher ließen sich zu diesem Anlass durch die im Oktober letzten Jahres bezogenen Büroräume führen.

Sie beherbergen

  • die Geschäftsführung und die Verwaltung
  • die Vormundschaftsbüros für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge,
  • die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer und
  • das Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit – NIFA

 

70 Jahre Erklärung der Menschenrechte

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10. Dezember 1948 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie umfasst 30 Artikel, in denen die Rechte und Freiheiten eines jeden Menschen festgelegt sind. Zu ihrem 70. Geburtstag in diesem Jahr hat sie an Aktualität und Dringlichkeit nichts eingebüßt.
Deshalb widmet sich der Paritätische in diesem Jahr dem Thema Menschenrechte mit Veranstaltungen und einer Plakatkampagne unter dem Motto: MENSCH, DU HAST RECHT! 

Das Info-Faltblatt zur Kampagne finden Sie hier als PDF.


 

Für eine Welt in der niemand fliehen muss

Am 09.12.2017, hat der AGDW e.V. mit dazu beigetragen ein deutliches Zeichen gegen die aktuelle deutsche Abschottungs- und Abschiebepolitik zu setzen.

Über 60 Organisationen hatten zur landesweiten Demonstration unter dem Motto „Für eine Welt in der niemand fliehen muss“ aufgerufen. Bis zu 1.700 Menschen folgten dem Protestaufruf, um auf die Zusammenhänge bei der Verursachung von Flucht aufmerksam zu machen. So auch der AGDW e.V.

Weitere Infos unter:
www.flucht-demo.de

Impressionen zu dem Protest am 09.12.2017 auf dem Schlossplatz in Stuttgart:


 

Jahresveranstaltung 2017 des AGDW e.V.

Die diesjährige Jahresveranstaltung des

AGDW e.V. – ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR DIE EINE WELT

fand am Montag, 13.11.2017 im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof im Paul-Lechler-Saal statt.

Das vielseitige Rahmenprogramm der Jahresveranstaltung führte die geladenen Gäste, Mitglieder, Ehrenamtliche, Kooperationspartner und Förderer des gemeinnützigen Vereins, durch den Abend.

  • Einstimmung mit einem arabischen Liebeslied „Lamuni li raramuni“
  • Begrüßung durch Frau Mueller-Ressing, Vorstandsvorsitzende des AGDW e.V.
  • Musikalische Koloraturen
  • Festvortrag:
    „Flüchtlingsarbeit als Friedensarbeit – Aktuelle Herausforderung und Chancen“
    Dagmar Nolden, Projektmanagerin Konfliktsensitive Flüchtlingsarbeit im Programm Friedenspädagogik und Globales Lernen der Berghof Foundation, Tübingen
  • Musikalische Melismen
  • Verabschiedung langjähriger MitarbeiterInnen des AGDW e.V. durch
    Herrn Graf, Vorstand des AGDW e.V.
  • Schlusswort zur Jahresveranstaltung des AGDW e.V. durch
    Frau Dressel, Geschäftsführerin des AGDW e.V.

Es sangen und spielten Cornelia Lanz, Mezzosopran, Zuflucht Kultur e.V. und Mazen Mohsen, Gesang und Gitarre, Elena Arnovskaya, Klavier und der Chor Zuflucht mit Geflüchteten aus Eritrea, Ghana, Iran, Irak, Nigeria, Pakistan und Syrien.

Im Anschluss fanden in lockerem Rahmen bei einem kleinen Imbiss gute Gespräche und interessante Diskussionen statt.

Der AGDW bedankt sich bei allen Teilnehmern und Gästen für den gelungenen Abend.

Lassen Sie sich zu ein paar bildlich festgehaltenen Impressionen entführen: